Systemische Therapie

 

 

 
  optimistisch

 

Menü

         
   
 

optimistisch

stinkwütend

zufrieden

 

Home

Angebote

    Kinder

    Erwachsene

Methoden

Konzepte

Trainings

Buch

Kontakt

Person

Praxis

Links

Impressum

 

     

Pädagogisches Projekt:

 

 
       

"Ich bin O.K. - du bist O.K."

 nach Sandra Ehrenberg

 

 

Konzept zur Wahrnehmungs-

Entwicklung und Training

eigener Gefühle

 

3 Jahre Unterricht, wöchentlich. Ca. 1-2 Std., ab Mitte der 1. Klasse möglich

 

Gefühle sichtbar machen mittels Stühle.

 

Was Eltern und Kindern oftmals schwer fällt, ist, der Zugang zu seinen eigenen Gefühlen zu bekommen. Jeder kennt doch Mut und Wut, Traurigkeit und Fröhlichkeit. Wir lernen von Anfang an, dass wir nur die sogenannten guten Gefühle leben und diese Arbeit geht dahin, dass wir ALLE Gefühle haben, denn die moderne Hirnforschung kann mit bildgebenden Verfahren nachweisen, dass wir ALLE Gefühle in uns erleben. Hier ist auch mein Ansatz zu finden.

 

Erikson: "ich bin, was ich lerne" In einer der Entwicklungsphasen nach dem Stufenmodell Erik H. Erikson, in diesem Fall die 4. Stufe, wobei die Stufen immer auf einander aufbauen, ist die Aussage, dass Kinder im Grundschulalter – 6. Lebensjahr bis zur Pubertät – sehr neugierig und wissbegierig sind. Sie wollen zuschauen, mitmachen und beobachten, wollen, dass man ihnen zeigt, wie sie sich mit etwas beschäftigen und mit anderen zusammen arbeiten können. Das Bedürfnis des Kindes, etwas Nützliches und Gutes zu machen bezeichnet Erikson als Werksinn bzw. Kompetenz. Zugleich sind die Kinder bereit, sich dem Lehrer oder anderen Idealgestalten anzuschließen. Zusammen mit den Schülern befasste ich mich mit den vielfältigen Emotionen in uns und unseren 2 Grundbedürfnissen: Verbundenheit und Wachstum, körperlich und geistig, spielen hierbei ihre Hauptrolle. Eigene Bedürfnisse benennen zu können und unsere unterschiedlichsten Gefühlsanteile in uns zu entdecken, erfahren und vor allem wahrzunehmen. Diese ermitteln wir mit Hilfe verschiedener Smiley- Gesichts- Ausdrücken, z.B. neugierig, neidisch, peinlich, interessiert….. wie sehe ich aus, wenn ich z.B. „stinkwütend" bin. Um die Gefühle dann noch besser sichtbar zu machen, wurden mit Hilfe von Stühlen die Gefühle von Stärke, Wut, oder Freude dargestellt, in dem sie die Stühle mit Bildern beklebten, behämmerten oder bemalten – wie bunt sich unsere Tage doch gestalten - und daran befestigt. Ist es vielleicht ein ausgedienter Fußballschuh, der ihr Hobby darstellt, wo sie wieder neue Kraft tanken, um den kommenden Tag motiviert und neugierig anzugehen? Oder doch lieber der Balletschuh, das Kuscheltier oder die Murmel, welche ihnen symbolisiert, wie Sie sich gut durchs Leben kullern können?

 

Neue Strategien erarbeiten, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, um diese dann auszuprobieren, zur Schulung der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit. Wahrnehmungstraining z.B. auf einem Wochenmarktplatz, indem wir beobachten mit welchen Gesichtern die Menschen heute wieder unterwegs sind. Unser Gehirn kann wesentlich mehr als wir bis jetzt gebrauchen. Jeder von uns hat viele ungenützte Ressourcen in sich und um diese zu fördern, lege ich bei der Arbeit mit Kindern auf vier Bereiche großen Wert: Selbstvertrauen und Eigenverantwortung, ganzheitliches Gesundheitsbewusstsein, soziales Miteinander, Lernmethoden, ganzheitliche Lernstrategien. Im Vordergrund der lösungsorientierten Arbeit stehen die Aufdeckung der individuellen Fähigkeiten und die Stärkung des Selbstbewusstseins.

 

Aus der Erfahrung heraus, ist es wichtig, dass eine externe Person, die weder im Klassenverband noch im Lehrerverband involviert ist, diese Arbeit durchführt, da die Kinder eine ganz andre Haltung und einen anderen Blickwinkel zu einer neutralen Person mitbringen. Dies gilt auch für Eltern und Lehrer gleichermaßen. Ein Stück weit bin ich auch als „Mediatorin" zwischen den Parteien anzusehen.

 

Die Grundannahme lautet: Wir Menschen haben alles in uns, um unsere Probleme zu lösen. Auf der Suche nach Lösungen nutzen wir das, was positiv wirkt und hilft. Wertschätzung und die Besinnung auf die eigenen Stärken sind wichtig, aber auch neue Blickwinkel .Die Lösung in den Blick zu nehmen und nicht das Problem. So finden wir Menschen neue Sichtweisen, gewinnen zusätzliche Handlungsmöglichkeiten und entdecken ungenutzte Ressourcen. Es geht nicht um Schuld oder Wahrheit, sondern einzig um Lösungen.

 

Mich und den anderen, denn: wenn ich mir erlauben kann, meine eigenen Gefühle wahrzunehmen und diese anzunehmen, dann ermöglicht mir das auch, andere mit ihren Gefühlen wahrzunehmen. Die Kinder entwickeln eine positive Einstellung zu ihren Gefühlen und wissen, was sie selbst dafür tun können. Sie kennen die Bedeutung von Gefühlen, entwickeln dadurch persönliche und soziale Kompetenzen: was sehe ich, was fühle ich = ich nehme den anderen wahr um dadurch mit Stress umzugehen, Konflikte zu lösen und sich selbst zu behaupten. Wie zum Beispiel: Stärke, Wut und Freunde/Freude.

 

Ein wichtiges Element beim Bauen der Stühle ist die Bewegung, wo hier heraus Rollenspiele mit dem abschließenden Theaterstück entstehen.

Um alle Gefühle erleben zu können, wird grundsätzlich mit einer von mir entwickelten Bewegungsübung, der Unterricht gestartet. Diese Übung heißt: „wir sind bunt und lebendig!" und besteht aus verschiedenen Phasen.

 

(dies ist ein Beispiel, denn die Bedürfnisse der Klassen sind unterschiedlich und mein Projekt gut wandelbar, denn manchmal steht der gesundheitliche, oder/und Ernährungs Aspekt noch mehr im Vordergrund)

  1. Phase: das Atmen, unser Wind Phase,… laut, leise und ganz achtsam….. wie wird geatmet und wofür können wir den unterschiedlichen Windstärke einsetzen.

  2. Phase: Bewegung mit lauten Geräuschen, wobei die Intensität der Bewegung durch meinem Signal deutlich gegeben wird… hierbei schlüpfen die Kinder in verschiedene Rollen. Es ist sehr erwünscht, laut zu sein und krach zu machen!

  3. Phase: ist das Springen mit einem immer wieder kehrenden lauten Ho, um z.B. die großen und lauten Tiere aus dem Zauberwald zu vertrieben, damit die zarten und kleinen Tiere ihre Chance bekommen aus ihren verschiedenen Sicherheitshöhlen zu uns zu kommen, um sich zu uns zu gesellen.

  4. Phase: nach meinem Signal wird jetzt stehen geblieben, alles ist ganz leise und wir schauen den kleinsten und zartesten Tieren aus unserem Zauberwald zu, wie sie sich zu uns gesellen und woher sie kommen. (Beobachten der großen Tiere aus ihren Sicherheitshöhlen)

  5. Phase: jetzt haben diese kleinen zarten Tiere (z.B. Ameisen sind klein und nützlich, jedoch müssen wir aufpassen um sie nicht zu zertreten) ihre Gelegenheit mit ganz leisen und ganz vorsichtigen Bewegungen uns zu zeigen wie sie sich bewegen, um dann ganz achtsam in ihr sicheres Versteck wieder zu gehen und den Zauberwald von hier aus weiter zu beobachten.

Es dauert schon einige Wochen, bis die Kinder diese Übung mit Achtsamkeit ausüben können und wenn ihnen dieses immer besser gelingt, dann bekommen die unterschiedlichen Gefühle ihren Platz auf den Stühlen, die wir dann gemeinsam werken. Wobei der Stärke Stuhl immer der erste Stuhl in einer Klasse sein wird! Hier erkennen alle Schüler einer Klasse, welche Stärken jeder einzelne von ihnen besitzt und auch schon mit in die Klasse hineingebracht hat. Sie lernen ihre Stärken zu erkennen und können sie sich gegenseitig auch benennen.

Endlich "Platz haben dürfen" im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir machen Gefühle sichtbar mittels Stühle!

 

◄ ZURÜCK

 

             

verliebt

 
   

     

   

 

 

Sandra Ehrenberg, fon: 05542-500983, mobil: 0175-1595650, mail: info@sandraehrenberg.de

Fliederweg 8, 37213 Witzenhausen  *  Wedeler Landstr. 19, 22559 Hamburg

 

Sandra Ehrenberg Beratung Supervision Coaching Hypnose Witzenhausen